Naturbau
Wohin man schaut im Tierpark Zittau, überall fügen sich die Anlagen für die Tiere, die gastronomischen Einrichtungen, die Veranstaltungsorte , Informationsflächen und vor allem auch die Spielplätze harmonisch in die romantische Parklandschaft ein und scheinen oft regelrecht mit ihr zu verschmelzen. Das liegt an der Art der Baumaterialien, die hier vorrangig zum Einsatz kommen: Holz, Lehm, Weiden, Wurzeln, lebende Gehölze und Naturstein verleihen jedem neuen „Bauwerk“ seinen ganz eigenen, besonderen Charakter.




Überall wird der aufmerksame Besucher auf Schatten spendende Weiden- und Buchenhäuser treffen, deren Geäst auch viele Vogelarten zum Nestbau nutzen und die außerdem durch ihr Wachstum jedes Jahr neues Baumaterial für neue Geflechte oder Pflanzungen liefern.


Begrünte Dachflächen sorgen nicht nur für angenehmes Klima unter ihnen sondern bilden auch einen Lebensraum für viele Insekten. Ebenso die Lehmwände vieler Gebäude, die ein wahres Paradies für Wildbienen sind.



das Bauen mit natürlichen Materialien auch seine „Schattenseiten“.
Natürliche Materialien unterliegen den natürlichen Prozessen des Werdens und Vergehens, und alles ist in ständiger Veränderung. Der Preis für diese Art und Weise des Bauens besteht darin, das der Park nie wirklich „fertig“ ist. Ständig muss gepflegt, ausgebessert, erneuert werden und die Kreativität der Parkgestalter ist immer aufs Neue gefordert. Doch genauer betrachtet ist eben dieser scheinbare „Nachteil“ des natürlichen, umweltfreundlichen Bauens ein großer Vorteil, den auch viele Parkbesucher zu schätzen wissen. Bei jedem Besuch werden sie immer wieder neue 
kleine Veränderungen feststellen
und reizvolle Entdeckungen
machen.

